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RS Atlantis News Mai 2016 - Der Planet der Engel

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Nach längerer Zeit ohne News ist hier nun der angekündigte zweite Teil der Story unseres Handlungsbogens "Wie die Engel hinter den Wolken":

Die Diplomaten der Engel erhielten vom Promenadendeckvorsteher der Atlantis eine Führung über beide Stockwerke des Promenadendecks, bei der unter anderem die Finanzterminals, die Schule, der Kindergarten und das Arboretum vorgestellt wurden. Per Tricorder wurde nach weiteren Wanzen im Buffet gesucht, was aber nicht erfolgreich war. Zudem wurden die Überreste der gefundenen Wanze gesichert und in ein Labor der Technik/Wissenschaft geschafft. Nach einer Absprache zwischen erstem Offizier, Promenadendeckvorsteher und dem Captain räumten die Droiden das Buffet ab und brachten es ebenfalls in das Labor. Außerdem wurde die Brücke angewiesen, sämtliche Aufzeichnungen und Übertragungen vom Promenadendeck zu prüfen. Dann begannen die Handelsgespräche auf dem Promenadendeck. Der Vorsteher führte einem Mitglied der Delegation fortschrittliche Holodecktechnologie und Protoplasmaformwandlung vor. Dieser berichtete seinerseits von Nanitendruckern und Engelssilber. Letzteres wurde früher für die Fertigung von schärfsten Klingen, Rüstungen und als Schmuckmaterial verwendet. Heute dient es eher als Leitmaterial, aber auch als Außenpanzerung für Flugschiffe und Raumschiffe. Je nach Lichteinstrahlung absorbiert es unterschiedlich viel Licht und verändert dabei seine Farbgebung.

Die Wissenschaftler im Labor fanden in den Überresten der Wanze Teile, die sie als "Beinchen" bezeichnen. Daraufhin wurde eine schiffsweite Suche nach weiteren Wanzen durch den Atlantis Sicherheitsdienst (ASD) angeordnet, die sich allerdings vorerst auf öffentliche und schiffsinterne Bereiche beschränkte, also z.B. keine Quartiere betraf. Inzwischen meldete die Brücke, dass in den Aufzeichnungen eine hochgradig verschlüsselte, zerhackstückelte und ungerichtete Datenübertragung vom Promenadendeck gefunden wurde. Sie war zu schwach, um auf diese Weise das Schiff zu verlassen. Kurz darauf wurde mittels Signalvergleich eine Übertragung von einem Transmitter auf Deck 3 identifiziert, der das gleiche Signal nach außen weitergeleitet hatte. Es war allerdings als Hintergrundrauschen getarnt, wodurch man es ohne das Original-Signal ansonsten nie gefunden hätte. Es wurde allerdings wieder in alle Richtungen gesendet, hatte daher aber wohl nur eine Reichweite von einigen Lichtjahren. Wie anschließend festgestellt wurde, wurde der Transmitter danach überladen und zerstört. Dabei wurden aber vorher alle Melde- und Alarmprotokolle auf unbekannte Weise abgeschaltet. Die technische Konsole in der Nähe wurde nicht verwendet. Die einzigen anderen Konsolen, von denen es aus möglich wäre, lagen im Maschinenraum oder auf der Brücke.

Der Promenadendeckvorsteher beeindruckte die Delegation mit weiteren Angeboten auf dem Promenadendeck, darunter auch eine besondere Möglichkeit weiten Raum zu erleben. Mittels kleiner Drohnen wurden die Besucher durch ein Portal zu einem Planeten gebracht, welcher sich in einem anderen, natürlich entstandenen Sekundäruniversum befindet, das auf künstlichem Weg an Bord dem Primäruniversum der Atlantis verbunden wurde. Außerdem wurde man handelseinig. So lieferten die Engel Daten über ihre Geschichte und Kultur an den Breen Händler und erhielten von ihm dafür ein transwarpfähiges Schiff. Der Captain erkundigte sich nach einer Karte der Weltraumregion, die die Besucher aber leider nicht bieten konnten. Dafür wären sie eventuell an einem Verkauf ihrer Borg Transwarpspule und einigen wissenschaftlichen Tests der Nachbauten des Warppendels mit Hilfe der Energieerzeugungsmöglichkeiten der Atlantis interessiert. Unterdessen wurde die Hälfte der Atlantis vom ASD erfolglos bereits nach weiteren Wanzen durchsucht und von der Brücke ein Teil des Signals zusammengesetzt und entschlüsselt. Es handelte sich hauptsächlich um Audioaufzeichnungen vom Promenadendeck. Die Überreste der Wanze erbrachten in der Technik/Wissenschaft kaum neue Erkenntnisse. Man konnte nur feststellen, dass man einer solchen Technologie vorher noch nie begegnet war. Eadmund, der Vorsitzende der Wissenschaft, wurde daraufhin vom Captain und dem Ersten Offizier in die derzeitigen Erkenntnisse über die Wanze eingeweiht. Außerdem wurden ihm die Überreste im Labor gezeigt und er teilte die Position der Antriebsemissionen mit, die in einigen Lichtjahren Entfernung zweimal pro Jahr gemessen wurden. Der Captain bot ihm an, dass er bei der Untersuchung mitfliegen kann.

Der Atlantis Sicherheitsdienst (ASD) durchsuchte weitere Decks der Atlantis. Außerdem wurde die Abreise der Diplomaten vorbereitet. Nach einer kurzen Rede des Captains wurde die Delegation zum Hangar geleitet. Dort wartete der Promenadendeckvorsteher mit einer kurzen Präsentation der erworbenen Objekte, unter anderem zeigte er auch das Shuttle. Anschließend wurden die Delegierten durch den ersten Offizier im Diplomatenschiff Condor zum Planeten zurückgebracht. Der Promenadendeckvorsteher folgte in seiner Yacht, um das Shuttle auszuliefern. Beide Schiffe wurden von den Geschwadern 4 und 7 der Iron Eagle Squadron der Atlantis begleitet. Die Ankunft wurde der Orbitalstation angekündigt, welche die Route zum Planeten freischaltete. Nachdem die Delegation auf dem Planeten den Condor verlassen hatte, flog der erste Offizier ihn zurück, begleitet durch das Geschwader 7. Der Breen verblieb noch, um zwei Sicherheitsleute in die Bedienung des Shuttles einzuweisen. Das Geschwader 4 erwartete seine Rückkehr im Orbit. Während der Operationen konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Unterdessen wurde das Promenadendeck für den normalen Besucherverkehr wieder geöffnet.

Der Breen-Händler begann bei der fortgesetzten Einweisung mit leichten Flug- und Landeübungen, setzte mit einem Atmosphärenflug fort und umrundete mit den Sicherheitsleuten den Planeten. Danach fand die Übergabe der vereinbarten Handelswaren statt. Dabei wurden die Container mit Engelssilber von Engeln in Exoskeletten verladen. Mittels Drohne wurde die Literatur aus den Datenspeichern der Engel an seine Yacht übertragen. Anschließend fand noch ein kurzer Shuttleflug außerhalb der Atmosphäre statt, was von Messungen durch Wissenschaftler des Planeten begleitet wurde. Auf der Brücke besprach man die neuesten Erkenntnisse über die Wanze. Die Durchsuchung des Schiffs durch den Atlantis Sicherheitsdienst (ASD) unter Ausnahme privater Bereiche wurde erfolglos abgeschlossen. Es wurde aber eine weitere Sequenz des Wanzensignals zusammengesetzt und entschlüsselt, die diesesmal taktische Daten der Atlantis und anderer Schiffe an Bord enthielt. In der Umgebung und an Bord konnten weiterhin keine Anzeichen für getarnte Schiffe oder Personen gefunden werden. Auch vom Planeten gingen keine mit der Wanze vergleichbaren Hintergrund-Emissionen aus. Allerdings fand man einen Neutronensturm am Rande der Sensorenreichweite, der nach derzeitigen Erkenntnissen in einigen Tagen in der Region eintreffen könnte. Anschließend wurde entschieden, erneut Kontakt zum Vorsitzenden der Wissenschaft, Eadmund, auf dem Planeten zu suchen, ihn möglichst wieder zur Atlantis zu bringen und an Bord die erhöhte Alarmbereitschaft beizubehalten.

Das Eagle Geschwader 2 flog von der Atlantis aus zum Planeten, um das Geschwader 4 abzulösen. Auf dem Rückweg meldete einer der Jäger des Geschwaders 4 Antriebsprobleme. Da das Breen Schiff Aurora Borealis um Starterlaubnis bat, um den Transwarpflug des Shuttles zu überwachen, wurde dieser Start vorgezogen. Bei der anschließenden Landung des Jägers mit den Antriebsproblemen kam es zu einem schweren Unfall im Hangar. Der Jäger schlitterte funkensprühend auf dem Hangarboden in ein Auffangnetz, das aber nicht ausreichte, womit er an einer Wand landete. Der Pilot musste anschließend aus dem Cockpit herausgeschnitten werden und wurde schwer verletzt zur Krankenstation gebeamt, wo ihn der Doctor und sein Team behandelte. In den Aufzeichnungen des Jägers wurde anschließend eine Fehlfunktion bei der Triebwerksregelungssteuerung festgestellt, die wohl durch eine Stromspitze in der Empfangseinheit des Kommunikationssystems und im Sensorsystem ausgelöst wurde. Da das als Anzeichen dafür interpretiert wurde, dass der Absturz von außen herbeigeführt wurde, wurden alle restlichen Eagles zurückgerufen, darum gebeten alle Systeme bis auf Kommunikation und Lebenserhaltung abzuschalten und per Traktorstrahl einzeln in den Hangar gebracht, wo sie nun von Technikern geprüft und umkonfiguriert werden, wobei die betreffenden Systeme entkoppelt werden.

Anschließend fand auf der Brücke eine Besprechung statt, bei der auch der Counselor anwesend war. Durch Computervergleich der Sensorlogs der Eagles und der Atlantis konnte der Ort der Transmissionen trianguliert werden, der zum Absturz des Jägers führte. Er befindet sich bei den gleichen Koordinaten in einigen Lichtjahren Entfernung, wo schon die Engel ein paar Mal im Jahr Antriebsemissionen feststellten. Sämtliche Systeme der Shuttles, Jäger und der Atlantis wurden daher auf Anfälligkeiten untersucht und entsprechend umkonfiguriert. Der Pilot des abgestürzten Jägers erholte sich nach der Behandlung glücklicherweise schnell auf der Krankenstation. Unterdessen begann der Breen-Händler mit den Engel-Sicherheitsoffizieren einen Transwarp-Testflug zu dem iconianischen Gateway in 200 Lichtjahren Entfernung mit dem von ihm übergebenen Shuttle. Ein weiteres Meeting wurde im Bereitschaftsraum der Atlantis abgehalten, wo auch der Doctor anwesend war. Dort ging es - als Folge der vorangehenden Ereignisse - zumindest um die temporäre Aktivierung eines Sicherheitssystems, für das schon vor vielen Jahren einige Voraussetzungen geschaffen wurden, welches aber letztlich aufgrund von Systemproblemen nie scharf geschaltet wurde. Dieses genetische Sicherheitssystem (GSI) basiert im Wesentlichen darauf, die DNA zur Authorisierung eines Nutzers zu verwenden. Der Doctor merkte unter anderem an, dass das Erbgut ständig minimal und bisher mathematisch nicht vorhersagbar ändern kann, was bei Außenmissionen aufgrund von natürlicher Strahlung auch umfangreicher sein kann. Somit müsste sich das System bei Verwendung ständig aktualisieren und vorhergehende Daten speichern und als Querverweis einbinden, um eine genügend genaue Identifikation gewährleisten zu können.





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