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RS Atlantis News Mai 2015 - Das unentdeckte Land

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Da die letzten News schon etwas länger her sind, hat sich inzwischen viel ereignet. So haben wir unsere Handlungsbögen "Ein sicherer Hafen" und "Das unentdeckte Land" abgeschlossen und stecken mitten in "Wie die Engel hinter den Wolken". Die nachfolgenden Erlebnisse stammen aus den beiden abgeschlossenen Handlungsbögen:

In einer Sitzung mit dem zuvor erwähnten ASD Anwärter wurde in ihm durch die Macht die Persönlichkeit eines republikanischen Offiziers namens Captain Andrews Hasting vom Planeten Fondor aufgespürt. Er wurde mit seinem Einverständnis als moralische und dominante Instanz in dem Körper des Anwärters implementiert, damit sich die Probleme vom Holodeck nicht wiederholen oder ausweiten. Die Veränderung wurde unter Geheimhaltung gestellt und alle Aufzeichnungen gelöscht. Unterdessen wurde der Transporter so modifiziert, dass er mittels eines geschützten Schalters nur in den Musterpuffer transportiert und eine geschützte Routine für dessen Löschung hinterlegt. Der Doctor erwachte währenddessen langsam auf ihrem Schiff aus dem Winterschlaf und trat ihren Dienst auf der Krankenstation wieder an. Die Relais-Station erhielt eine Liste mit benötigten Teilen für die zusätzlichen Transporter und erklärte sich bereit, Angebote dafür zu suchen, da die Atlantis der Station vorher half. Zudem wurde erneut der Versuch gestartet, die aufsässigen Astromech Droiden der Arkania zu behandeln. Dafür sperrte man sie mit einem mobilen Schildgenerator in ihrem Wartungsraum ein, schaltete ihr Terminal ab und anschließend alle Reaktoren und Generatoren des Schiffs. Die Astromechs blieben nach bisherigen Erkenntnissen im Standby. In einigen Monaten wird sich zeigen, ob sie stromlos sind. Außerdem trainierten der Captain und der erste Offizier den Machtsprung auf dem Holodeck mit Hilfe eines großen Wasserbeckens.

Der Captain sprach mit der Relais-Station, da diese manche Komponenten nur unter anderen Namen kannte. Danach fand eine Brückensimulation auf einem Holodeck für den ASD Anwärter und den Ehrengarde Avatar statt. Zunächst machten sich die beiden Anwärter mit den Konsolen vertraut, wobei der ASD Anwärter vom Computer seine Konsole auf seine Sprache Basic umgestellt bekam, um sie verstehen zu können. Der angesetzte Trainingskurs steigerte sich mit der Zeit. So bewegten sich bald die Ziele und die Ringe, die die Strecke markierten, veränderten ihre Größe. Als letztlich ein Bomber auftauchte, wurde es richtig schwierig. Die anfliegenden Anti-Großschifftorpedoes wurden zunächst manuell mit den Phasern, später dann vom PDP-System zerstört. Der simulierte Bomber wurde letztlich auch zerstört. Beide Anwärter besaßen danach nun erste Grundkenntnisse. Währenddessen sprach der Counselor mit der an Magersucht erkrankten Patientin über ihr Leben. Diese berichtete von ihrer Familie, die im Krieg bei einer Bombardierung umkam, während sie an der Front kämpfte.

Danach wurden einige Sichtungen einer Verzerrung an Bord gemeldet. Sie wurde als seltsam, leicht leuchtend beschrieben und wanderte mal horizontal, mal vertikal durch die Atlantis, bevor sie in Wänden oder Decken wieder verschwand. Scanner schienen sie nicht zu erfassen und die Technik/Wissenschaft führte zum Zeitpunkt keine Experimente durch. Auch eine medizinische Untersuchung zweier Beobachter durch das MHN ergab keinen Anhaltspunkt. Zuletzt wurde sie auf der Krankenstation gesehen, wo sie mitten in einem Raum verschwand. Der erste Offizier, der sie ebenfalls sah, spürte danach nur noch ihr schwaches Echo in der Macht. Die Sichtungen wurden in einen Deckplan eingetragen und Beobachtungsposten des ASD aufgestellt. Nach dem Verschwinden der Verzerrung stellte sich heraus, dass der Counselor plötzlich schwanger war. Der Captain spürte durch die Macht eine Präsenz auf der Krankenstation. Das Kind wuchs so schnell, dass eine normale Geburt laut dem Doktor nicht empfohlen war. Ein Transporter wurde umgebaut, um es notfalls aus dem Counselor herauszufiltern. Letztlich wurde es aber ohne Komplikationen mit einem anderen Transporter aus dem Körper der Mutter herausgebeamt. Die genetische Übereinstimmung mit ihr beträgt 98%, was mehr als ungewöhnlich ist, da es faktisch kein anderes genetisches Material gab. Das Mädchen erhielt den Namen Aeryn von seinen Eltern, wobei der Vater der Freund der Mutter ist, der die Vaterschaft annahm.

Das Kind war danach weiterhin unter Beobachtung. Es zeigte immer noch enormes Wachstum. Da von der Spezies des Counselors keine Vergleichsmaßstäbe bekannt waren und der Counselor sich kaum erinnern konnte, standen die Mediziner zusätzlich vor weiteren Herausforderungen. Um diesen zu begegnen, versuchte man eine komparative Analyse und fand dabei heraus, dass die DNA des Counselors zu 95% der eines Menschen gleicht. Währenddessen wurde der Anwärter auf der Brücke weiter an der Taktik ausgebildet. Er erhielt unter anderem Wissen über die Waffen der Atlantis, ihre Fähigkeiten und Schwierigkeiten. Außerdem ging es um die Protokolle bei unidentifizierten Schiffen und Erstkontaktsituationen. Das Mädchen wuchs weiter und ihr Körper erreichte das Alter zwischen 5 und 6 Jahren, nach menschlichem Standard. Sie sprach flüssig und hatte Hunger, sodass der Counselor mit ihr auf das Promenadendeck ging. Unterdessen erhielt die Atlantis Zielkoordinaten von der Hygrom-Station und brach mit Warp 5 zum Urucutu Pantalon Konsortium auf, um die ersten Komponenten für die zusätzlichen Transporter zu beschaffen. Unterwegs fluktuierte das Warpfeld etwas, es konnte aber keine Ursache festgestellt werden und die Fluktuationen bewegten sich innerhalb der Toleranzgrenzen. Plötzlich wurde die Atlantis immer schneller und durchbrach kurz darauf die messbare Geschwindigkeit. Es schien zudem unmöglich, die Triebwerke abzuschalten. Die Integritätsfelder brachen allerdings nicht zusammen, sondern steigerten ihre Effizienz auf 200%. Erst nach einem Gespräch des Captains mit dem Counselor verringerte sich die Geschwindigkeit wieder auf den eingestellten Warp-Wert. Die Atlantis reduzierte auf Impuls und begann mit Untersuchungen am Warpreaktor. Außerdem konnte man zunächst die Position des Schiffs nicht feststellen, da keine bekannten Sternenkonstellationen vorgefunden wurden.

Der Captain sprach mit dem Counselor und dem Kind, konnte daraus aber keine wirklichen Erkenntnisse gewinnen, da das Kind zu diesem Zeitpunkt nichts über den Vorgang zu wissen schien und dem Counselor für Vergleiche die Erinnerungen an ihre eigene Spezies fehlten. Anschließend sprach er mit dem Breen-Händler und nahm ihn mit zur Brücke, da sein Schiff möglicherweise die Region kennen könnte. Auf der Brücke wurde viel über die schnelle Reise und ihre Auswirkungen gesprochen. Man stellte unter anderem fest, dass man 30.000 Lichtjahre in wenigen Minuten reiste und nun weit von anderen Sonnensystemen entfernt war. Der ermittelte Sektor I3 liegt am äußersten Rand des Sagittarius Arms im Milchstraßensystem. Diese Region, die sich an der Grenze zwischen Gamma und Delta Quadranten befindet, gilt auf der Atlantis als unerforscht. Die Technik/Wissenschaft wurde angewiesen, eine Ebene 3 Diagnose des Warpantriebs durchzuführen, aber auch das gab keinen Aufschluss für die Ursache. Dadurch ist es ungewiss, ob es erneut auftreten würde und wenn, ob man den Antrieb abschalten könnte. Kurz darauf zeigte das Kind des Counselors zunächst Krankheitssymptome, verwandelte sich später auf der Krankenstation zurück in das Lichtwesen und verschwand. Möglicherweise untersuchte es die Atlantis und wollte wissen, wie es ist, dort zu leben und ging, um die Crew nicht weiter zu gefährden.





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